
Wolken, die wie Mauern sind
Und Wellen schlagen an den Strand.
Er denkt so an sich selber
Und legt sich in den Sand.
Seine Träume sind vergessen,
Weil er keine Hoffnung sieht.
Von den Eltern nur geschlagen.
Keiner hat ihn je geliebt.
Alle Freunde, falls sie's waren,
Ließen ihn einfach zurück.
Immer wieder will er schreien:
„Wo bleibt mein verdammtes Glück?“
Kinderlachen ist vergänglich,
Verschwunden zwischen Raum und Zeit.
Alles was ihm bleibt ist Sehnsucht
nach Liebe und Geborgenheit.
Ein Sturm zieht auf, wird immer stärker.
Wellen peitschen, weiße Gischt.
Starr und blau von soviel Kälte,
Doch nach Hause kann er nicht.
Alte Ängste, Narben bleiben.
Kinderherz im Sand verscharrt.
Und die Wolken weinen leise
Auf des Kindes Wassergrab.
AutorIn:
Seelenschock