Kalliope

Ich und mein Leben

erfundene Geschichten / Sonstiges
Datum: 05.03.2010
Es war ein warmer Sommertag und die Sonne schien auf die Straße, die mit Löchern vom Frost übersät war. Ich wollte draußen spielen und Fahrrad fahren, aber meine Mutter sagte „Räum sofort dein Zimmer auf, das ist ja abscheulich!“ und ich musste aufräumen ...

Meine Freunde haben mich angerufen, ob ich raus komme und spiele, aber ich sagte natürlich ab, weil ich ja mein Zimmer aufräumen musste.
Ich hasste es, ich schrie zu meiner Mutter ins Wohnzimmer: „Mama, es ist soooo schönes Wetter draußen und ... und du lässt mich aufräumen. Morgen regnet´s vielleicht und da kann ich raus gehen, was soll die Sch****?“
„Ja es ... es tut mir leid“, sagte meine Mum leise.
Ich ging raus und sah auch noch die Jungs Tommy, Tim und Emil, sie waren in meiner Klasse und machten sich aus jedem einen Spaß. Obwohl sie fies waren, war ich in Emil verliebt und wollte ihn beeindrucken, da ging ich mit meinen neuen Sandalen raus und stolzierte vor ihnen rum. Doch plötzlich kam eine Baumwurzel vor mir, ich sah sie nicht und stolperte. Ich lag vor allen dreien flach auf dem Boden und sie lachten und hielten sich den Bauch. Emil lachte aber am stärksten und das tat mir im Herzen weh. Immer noch schien die Sonne aus allen Nähten und es waren 37°C.
Es war ein Mittwoch und am nächsten Tag war wieder Schule, oh Gott, wie ich Schule hasste. Ich schlurfte nach Hause und meine Füße schleiften nur so am Boden, mit Zunge raus ging ich die Treppen hoch ...
Hmmm ... lecker, es roch so nach Mittagessen, denn wir hatten heute keine Schule, unsere Fachlehrer waren alle krank, juhuuuu schrien wir.
Mama fragte, was los sei und ich sagte nur: „Ich bin vor Emil, Tommy und Tim über eine Wurzel gestolpert und hingefallen und die haben alle gelacht und mein Knie blutet und schmerzt.“
„Hm ... sieht nicht so gut aus, wir waschen erstmal die Wunde richtig aus und dann desinfizieren wir sie, so kann dann kein Dreck rein ...“
„Danke, Mama.“
Am nächsten Tag in der Schule zeigten alle mit dem Finger auf mich, lachten und tuschelten. Als ich in die Klasse reinkam, waren alle stilll und wieder fingen sie an zu tuscheln, ich setzte mich nur auf meinen Platz und schrieb von der Tafel ab, denn ich war eine Viertelstunde zu spät und die auf dem Hof standen, hatten erst später Schule.
Bis 15.30 Uhr ging die Schule und die Zicke Sabine sagte zu mir: „Na, schön hingeflogen? Hat bestimmt Spaß gemacht!“
Ich drehte mich um, klatschte der eine und ging mit meinem Rad raus. Ich setzte mich drauf und sagte leise: „Morgen bekommste noch paar welche, viel Spaß.“ Ich fuhr mit einem Lächeln nach Hause.
Meiner Mum erzählte ich nie alles, später kam meine beste, meine allberbeste Freundin Melanie vorbei und sagte: „Wow, hast du Sabine wirklich eine geklatscht?“
„Klar.“
„Hast du keine Angst, dass du Ärger bekommst?“
„Hm ... nö, wieso sollte ich?“
„Na weil das, naja, du hast sie verletzt.“
„Ja, aber sie beleidigt und da bekommt sie immer Ärger, nur wegen einer Ohrfeige bekommt man doch nicht Ärger.“
„Wenn du meinst.“
Wir saßen noch lange auf dem Bett, quatschten und lasen Magazine. Wir schminkten uns sogar gegenseitig. Melanie kann so gut schminken, ich sah gleich vier Jahre älter aus, aber bei mir - Ich biss mir auf die Lippen. - bei mir sah sie aus wie eine ... äh, eine Vogelscheuche.
Wir gingen raus, denn es war wieder so ein schöner Tag und wir wollten uns bei einem Bäcker Eis holen. Als wir ankamen, stand da eine 5-Meter-Schlange, aber wir stellten uns trotzdem an. Schließlich sagte ich zu dem Verkäufer, als wir dran waren: „Eine Kugel Vanille und Schoko.“
„Macht einen Euro bitte.“
„Bitte schön.“ Ich legte ihm das Geld in die Hand und ging schon mal vor. Melanie wollte nur eine Kugel, sie sagte immer, sie müsste auf ihre Figur achten ...
Am nächsten Tag regnete es und wir hatten Sportunterrricht. Oh mein Gott, wie ich das Fach hasste ... wir machten Hochsprung, Unihockey und sogar Fußball. Ich schwitzte so sehr und wir duschten uns ab, zogen uns an und jeder ging nach Hause.
Meine Mum hatte Essen gekocht und wir aßen und ich fragte, ob Melanie heute zu mir kommen könnte und sie antowrtete nur ja klar und ich rannte in mein Zimmer, rief sie an und sagte, sie solle kommen. Wir lasen wieder Magazine und Mama kam herein, brachte uns Kakao und Kekse mit Schokolade drauf.
„Oh danke, Mama, danke.“
Sie ging wieder in ihr Wohnzimmer und und guckte fern.
Wir quatschten wie gewöhnlich. Später gingen wir mal du einem verbotenen Grundstück und betraten es. Da kam ein Mann raus und und schrie uns an:
„Was macht ihr hier? Verschwindet sofooooooooooooooort!“
Wir rannten wie um unser Leben und erzählten es schließlich am nächsten Tag in der Schule, nur Sabine war nicht begeistert ...


Dies gibt es als Buch „Ich und mein Leben“. Das war nur ein Stück, das Buch ist so ähnlich. Geht in einen Buchhandel und fragt danach, wenn ihr es spannend fandet.

Danke fürs Lesen
Eure Starlet
Starlet

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